Wenn ich Mediation höre - kommt mir als erstes welches Wort in den Kopf?

Wenn ich Mediation höre - kommt mir als erstes welches Wort in den Kopf?

Wenn ich Mediation höre, kommt mir als erstes welches Wort in den Kopf?

Diese Frage habe ich vor einiger Zeit auf meiner Facebookseite gestellt. Von der Resonanz hierauf war ich absolut begeistert, die Flut und Qualität der Antworten war absolut überwältigend, wofür ich mich an dieser Stelle erst einmal noch von Herzen bedanken möchte! 

Gut gefallen hat mir die kunterbunte Mischung der Antworten- manche stammen von Mediatorenkollegen, manche von "Mediationslaien". Die Vielfalt und Qualität der Antworten hat mich sehr überrascht! :-) Auch war ich erstaunt, wie viel die Leser meiner Facebookseite tätsächlich über Mediation wissen! Das hat mich wirklich beeindruckt. 

Auffallend war allerdings auch, dass sich bei 67 Kommentaren, die abgegeben wurden, 16 Kommentare nicht auf das Wort "Mediation", sondern auf das Wort "Meditation" bezogen. Wir Mediatoren haben ja immer noch oft mit dieser Verwechslung zu kämpfen. Wobei ich gestehen muss, dass ich so auf das Thema "Konfliktklärung" gepolt bin , dass es mir oft umgekehrt geht: Ich sehe einen Beitrag über Meditation und denke im ersten Moment es ginge um "Konfliktklärung" ;-). 

Da ich ja nicht nur Mediation, sondern auch Marketingcoaching für Mediatoren anbiete und mich das Thema, wie man den Menschen die Mediation näher bringen kann, einfach brennend interessiert, waren die Ergebnisse auch aus diesem Blickwinkel für mich sehr interessant. Man kann gut sehen, wo  z.B. noch Irrtümer in Bezug auf die Mediation herrschen und wo nicht mehr - wo also noch Aufklärungsbedarf herrscht und wo nicht.

Die Antworten haben mich zum Teil so begeistert, dass ich mich zu diesem Beitrag, in dem ich die tollsten Antworten zusammenfasse, entschlossen habe. Netterweise haben mir die Kommentierenden ihre Erlaubnis zum Veröffentlichen gegeben. Herzlichen Dank auch dafür :-)! Jetzt möchte ich aber gar nicht weiter Worte machen und Ihnen die Antworten vorstellen. Also los geht´s: 

 

Jana Sunshine: " "Ja"  Wieso? Es passiert in der Mediation nichts zu dem nicht alle ja sagen. Und ist erstmal der Schritt getan um ja zur Mediation zu sagen, kann am Ende des Prozesses ein erleichtertes "ja wir haben es geschafft" kommen."

 
Jana Ludolf: "Als ich noch unbedarft war, da habe ich immer an den Yogasitz gedacht... jetzt im Tun hilft mir dieses Bild während einer Mediation bei mir zu bleiben und dem Prozess zu vertrauen."
 
 
Rita Juri: "Nachhaltige, friedliche, situationsgerechte und eigenverantwortliche Entscheidungen für den weiteren Weg erarbeiten! hat nicht ganz gereicht in einem Wort ".
 
 
Alexandra Graf: Hab das erst gerade gesehen, aber einen wichtigen Satz möchte ich noch gerne beitragen: Durch die Augen des Anderen schauen".
 
 
Sophie Löffler: "Ich habe zwei Wörter: Perspektivwechsel und konstruktiv.".
 
 
Verena Lung-Schmid: "Eigenverantwortung und Konsens - für alle Parteien eine Lösung, mit der sie gut leben können.".
 
 
Barara Sündermann: "Absolut wichtig für Kinder/Jugendliche im Falle einer Scheidungs/Trennungsmediation".
 
 
Ina Manthey: "Nachhaltige Konfliktlösung bei der beide Streitparteien etwas davon haben!".
 
 
Winfried Rabsch: "... Verstehen und Einsehen kamen als erste ... ".
 
 
Manuela Müller: "Da fällst du mir spontan ein und meine alte Arbeitsstelle".
 
 
Rochus-Marian Eder: "Konflikte machen krank..Mediation macht gesund.".
 
 
Gudrun Turek-Lima: "Allparteilichkeit".
 
 
Claudia Thesis: "Nachbarn". 
 
 
Hannes Mühleisen: "Eigenverantwortung" kommt mir als erstes in den Sinn".
 
 
Fanny Chris Franzen: "Bräuchten wir dringend in der Firma".
 
 
Martin Feigenwinter: "Dicke Luft (Ursache)".
 
 
Angelika Keller: "E n t spannung. Eine angespannte Situation entschärfen/entspannen.".
 
 
Gabi Deutsch: "Frieden". 
 
 
Mariette Furrer-Ruppen: "Relax. Durch gute Gespräche runterfahren; win/win; man ist danach relaxed".
 
 
Doris E. Kröll: "Wertschätzung".
 
 
Denise Cullmann: "Eine Mitte finden (gemeinsam)".
 
 
Anja Osterwald: "Verbindung".
 
 
Giovanni Garbellini: "Gemeinsame Lösungen finden (win win)!".
 
 
Beate Wehrle: "Augenhöhe und Streitkultur".
 
 
Ursula Koller: "Miteinander".
 
 
Trix Maag: "Einstehen für sich". 
 
 
Judith Ru: "Schlichten".
 
 
Elke Göttl-Resch: "Selbstbestimmtheit". 
 
 
Maike Bremer: "Lösungsraum".
 
 
Astrid Blunschi: "Gemeinsam".
 
 
Michelle Petroll: "Vermittlung".
 
 
Karin Charlotte Melde: "Gleichberechtigt sein".
 
 
Jürgen Griessler: "Respekt".
 
 
Walter Weiland: "Achtsam Zuhören".
 
 
Kerstin Wulfmeier: "Regeln, ausgleichen, vermitteln"
 
 
Peggy Ebel: "Kompromiß"
 
 
Beate Wehrle: "Kultiviert auskotzen. Gleichgewicht der Kräfte. Respekt".
 
 
Martina Hanstein: "Streitschlichter".
 
 
Mega Superwonderdog: "schlichten".
 
 
Werner M. Keßler: "Miteinander eine Brücke bauen".
 
 
Frank Reh: "Wenz ;-)".
 
 
Mariann Glas: "Gewaltfreie Kommunikation".
 
 
Antoinette Hitzinger: "Vermitteln".
 
 
 
Allen Kommentierenden sein an dieser Stelle nochmals ganz herzlich gedankt, die Antworten haben mich wirklich überwältigt! 
 
Haben die Ihnen Antworten auch so gut gefallen wie mir? Was kommt Ihnen als erstes in den Sinn, wenn Sie das Wort "Mediation" hören? Über Ihre Kommentare und Anregungen unter diesem Blogbeitrag freue ich mich wie immer sehr!
 
Herzlichst, 
Ihre Christina Wenz
 
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Wer schreibt hier?

Mediation Christina Wenz

Christina Wenz ist Mediatorin, Konfliktcoach und Juristin. Nach langjähriger Tätigkeit im Notariat und in Führungspositionen an Universitäten ist sie in eigener Mediationskanzlei tätig. Sie hilft ihren Kunden dabei, sich aus schwierigen Konfliktsituationen zu befreien und damit wieder mehr Wohlbefinden und ein entspannteres Leben zu erlangen. Neben Mediation in der Familie und der Mediation in der Arbeitswelt ist ihr besonderes Steckenpferd die Mediation bei Streitfällen rund ums Tier.

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